Wir haben einige Aufkleber gedruckt, die dazu einladen sollen, Situationen und Zustände in der Stadt zu kommentieren. Schickt Eure Fotos oder twittert sie unter dem Hashtag #eineanderestadtistmöglich. Die Schnappschüsse, die uns am besten gefallen, werden nach unserer Machtübernahme prämiert.

 

NIVEAU-LIMBO DER WAHLVERSPRECHEN

Der laufende OB-Wahlkampf droht zu einem Niveau-Limbo der großen Parteien zu werden.

Götz Friederich macht erst gar keine Aussagen, was er konkret vorhat, sondern versucht, die inhaltliche Leere mit einer Materialschlacht zu kaschieren.

Martina Trauth bleibt überwiegend schwammig, kündigt die Bildung (oft schon bestehender) Arbeitskreise an und falls sie mal genauer wird (wie bei der Erhöhung des Anteils mietpreisgebundener Wohnungen im Neubau) könnte sie das mangels Zuständigkeit oft gar nicht umsetzen.

Janny Armbruster bleibt sehr unkonkret, sagt aber vage, wofür sie steht und was sie sich für die Stadt wünscht. Immerhin verschont sie uns mit Heilsversprechen.

Mike Schubert wird zumindest gelegentlich mal konkret. Allerdings nimmt er wohl den Mund etwas voll, wenn er verspricht, dass er als OB die Bahn (!!!)ausbauen und auch noch kostengünstiger machen wird. Seine Ankündigung, die ProPotsdam anzuweisen, nur noch 8% statt bisher 11% der Modernisierungskosten auf die Mieten umzulegen, ist zwar formal möglich. Allerdings haben die Stadtverordneten schon 2012 beschlossen, dass die ProPotsdam nur noch max. 9% umlegen darf. Offenbar hat die SPD die Details ihrer eigenen Mietenbremse noch nicht so drauf. Bedauerlich ist, dass zu den Zuständen in der Ausländerbehörde und zur Rückzahlung der zu viel kassierten Kita-Elternbeiträge eine klare Positionierung Schuberts fehlt, obwohl beides schon jetzt in Schuberts Beigeordneten-Zuständigkeit fällt.

Insgesamt ist bemerkenswert, dass alle Kandidat*innen einen Bruch mit der jetzigen Stadtpolitik versprechen. Da wird von Neuanfang und Wechsel geredet, als wären die Protagonist*innen und ihre Parteien nicht seit Jahren für diese Politik mitverantwortlich.

Auch im Potsdamer OB-Wahlkampf ist angeraten, Behauptungen auf ihre Seriosität und Plausibilität zu prüfen.

 

Rock on! Eine andere Stadt ist möglich!

In dieser Woche stehe ich mindestens an folgenden Infoständen für Gespräche und Informationen zur Verfügung:

 

Mittwoch (15.08.) 13-16 Uhr KAUFLAND, Zeppelinstraße

Donnerstag (16.08.) 13-16 Uhr REWE, Haeckelstraße

Freitag (17.08.) 9-12 Uhr Markthalle, Breite Straße

 

 

 

 

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Das Studio 114 hat unsere Team-Shirts gesiebdruckt. Schön sind sie geworden.

Wir suchen dringend noch Menschen, die uns in den nächsten Tagen beim Ausfahren und Aufhängen der Plakate unterstützen. Schließlich will #TeamBoede ja nicht nur die Sonnentage in dunklen Kellern beim Aufleimen und in stickigen Autos beim Aufhängen der Plakate verbringen. Wir werden ja auch bei Aktionen für eine Seebrücke und gegen das Polizeigesetz gebraucht und wollen inhaltlich in den Diskussionen zur Wohnungsnot in Potsdam mitmischen. Also, lasst uns nicht allein hängen. Meldet Euch bei Interesse per Kontaktformular.

Auch in dieser Woche bin ich mit Infoständen im Stadtgebiet unterwegs:

 

Freitag (27.07.) 14-17 Uhr Drewitz, Wendeschleife

Samstag (28.07.) 09-12 Uhr Zentrum Ost, Rewe

Samstag (28.07.) 18-21 Uhr Erlebnisnacht, Innenstadt.

 

Interessierte sind eingeladen, mal vorbeizuschauen.

Auch in den nächsten Tagen sind wir in den Stadtteilen unterwegs. Wer über unsere politischen Ziele ins Gespräch kommen, unseren OB-Kandidaten persönlich kennenlernen oder ein Anliegen loswerden möchte, findet uns an folgenden Infoständen:

Dienstag, 17.07. 15-18 Uhr Bornstedter Feld, Johann-Boumann-Platz

Donnerstag, 19.07. 10-14 Uhr Waldstadt, H.-Mann-Allee/Kunersdorfer Straße

Samstag, 21.07. 9-12 Uhr Babelsberg, Weberplatz

Die Verteilung unserer Flyer zur Oberbürgermeisterwahl 2018 startet. Hier ein erster Serviervorschlag vom Ultrash-Festival.

In den nächsten zehn Wochen wollen wir 30.000 Flyer verteilen, auf denen wir beispielhaft 11 Punkte benennen, die ein anderer Oberbürgermeister in Potsdam umsetzen kann. Ein zweiter Flyer widmet sich der persönlichen Vorstellung unseres OB-Kandidaten.

Unterstützung und Eigeninitiative beim Verteilen sind gern gesehen. Eine andere Stadt ist möglich!